Mercosur: Echte Chancen.

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- Mercosur schafft mehr Zugang zu den Märkten in Südamerika.
- Besserer Zugang zu Rohstoffen und weniger Abhängigkeit ist möglich.
- Echte Chancen für unsere Landwirte enstehen.
- Weitere Handelsabkommen geplant; Indien ist Wunschpartner.
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Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Millionen Jobs hängen am Export. – jeder vierte Job hängt vom Außenhandel ab. Im verarbeitenden Gewerbe ist es jeder Zweite. Der deutsche Mittelstand, die deutsche Industrie und unsere ganze Nation leben vom Handel.
„Unsere exportorientierte Volkswirtschaft braucht offene Märkte“, stellt Sepp Müller fest. Der Bundestagsabgeordnete aus Sachsen-Anhalt ist stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion.
„Wir setzen uns für eine internationale Ordnung ein, in der wir frei und sicher leben können. Denn die Welt ordnet sich gerade neu.“ Bundeskanzler Friedrich Merz
Das Abkommen mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay nutzt unserer Wirtschaft besonders, so Müller. Es schafft den größten Freihandelsmarkt der Welt. Damit, so Müller „ist jede Investition in Deutschland ein direkter Weg für Unternehmen, Zugang zu riesigen Märkten zu erhalten.“
Mehr Zugang zu den Märkten in Südamerika
440 Millionen Einwohner hat die EU – und damit einen der größten freien Märkte. Firmen zahlen beim Export in andere EU-Staaten keine Zölle oder Abgaben. Das hält Waren billiger. Jetzt kommen vier Länder mit gut 270 Millionen Menschen dazu. Auch hier entfallen 90 Prozent der bisherigen Zölle. Das macht den Verkauf von Autos, Maschinen, Chemieprodukten, Medikamenten und Lebensmitteln einfacher und günstiger. Deutsche Firmen können jetzt besser an die 270 Millionen Verbraucher in den Mercosur-Ländern verkaufen. Das hat direkte Vorteile für unsere Jobs. Denn unsere Firmen können mehr verkaufen und dadurch wettbewerbsfähiger werden. Das sichert Arbeitsplätze in Deutschland.
Besserer Zugang zu Rohstoffen und weniger Abhängigkeit
Gerade geostrategisch brauchen Deutschland und Europa solche Handelspartnerschaften, wie Mercosur. Denn: Deutsche Unternehmen bekommen mit dem Abkommen leichter Zugang zu wichtigen Rohstoffen wie Kupfer, Lithium und seltenen Erden aus den Mercosur-Ländern. Es gibt keine Exportbeschränkungen mehr. Mehr verlässliche Partner machen uns stärker, unabhängiger und weniger erpressbar.
Echte Chancen für unsere Landwirte
Die Sorgen unserer Landwirte nehmen wir ernst. Aber richtig ist: Es gibt bessere Exportchancen für Agrarprodukte aus Deutschland und anderen EU-Staaten. Denn europäische Produkte wie Milch, Käse, Schweinefleisch und Wein sind in Südamerika gefragt. Sie können dort jetzt leichter verkauft werden.
Gleichzeitig schützen wir unsere Landwirte: Für Rindfleisch, Geflügelfleisch, Zucker und Honig gibt es Importquoten und Zölle. Heißt: Der freie Handel nach Europa hat dort Grenzen, wo unsere Selbstversorgung gefährdet wird. Das schützt unseren Markt und unsere Standards.
Mehr freier Handel für EU-Staaten möglich
Müller macht deutlich: „Mercosur zeigt, dass freier Handel auch in einer Zeit zunehmenden Protektionismus und geopolitischer Handelsbeschränkungen noch Fürsprecher hat.“ Der größere Binnenmarkt bringt überwiegend Vorteile. „Gleichzeitig wird deutlich, dass wir als Europäer schneller und besser werden müssen, wenn wir den Anschluss an weiteren Märkten nicht verlieren wollen. Der nächste Schritt ist daher eine strategische Anbindung, vielleicht sogar ein Beitritt an das pazifische Freihandelsabkommen CPTPP.“
Indien ist Wunschpartner
Bundeskanzler Friedrich Merz nennt das Abkommen einen „Meilenstein in der europäischen Handelspolitik“. Es ist, so Merz, ein wichtiges „Signal unserer strategischen Souveränität und Handlungsfähigkeit“.
Der Bundeskanzler setzt sich für weitere Handelsabkommen ein. Dazu war er in Indien. Gute Beziehungen zur bevölkerungsreichsten Demokratie der Erde sind für Deutschland lebenswichtig. Schon heute sind mehr als 2.000 deutsche Firmen in Indien aktiv, immer mehr indische Unternehmen investieren auch in Deutschland. Fast 50 Milliarden US-Dollar beträgt unser Handelsvolumen. Und das soll noch mehr werden. Merz sieht „große Chancen, ein Freihandelsabkommen zwischen Indien und Europa abzuschließen“.
Indien ist für den Bundeskanzler ein Wunschpartner – strategisch und wirtschaftlich. „So wichtig Europa und die transatlantischen Beziehungen für uns Deutsche sind, wir müssen heute ein breiteres, ein größeres Netz von Partnerschaften knüpfen, und zwar schnell und mit langem Atem zugleich“, betont Merz. „Jetzt kommt es darauf an, die nächsten Freihandelsabkommen zügig abzuschließen.“
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