Wechsel mit Weitblick: Kramp-Karrenbauer übernimmt KAS-Vorsitz

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- Ein „Political Animal“ mit dem Herz am rechten Fleck
- Klarsicht und Mut für neue Aufgaben
- Realismus statt „German Angst“
- Expertise für ein starkes Europa
- Gemeinsam die Zukunft gestalten
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Es war ein Moment voller Wertschätzung, Humor und politischer Tiefe: In Berlin kamen Wegbegleiter und Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft zusammen, um ein beeindruckendes Lebenswerk zu würdigen und gemeinsam das nächste Kapitel der Stiftungsgeschichte aufzuschlagen. Norbert Lammert, der die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) über Jahre mit intellektueller Brillanz und rhetorischer Präzision geprägt hat, übergab das Amt der neuen Vorsitzenden an Annegret Kramp-Karrenbauer.
Ein „Political Animal“ mit dem Herz am rechten Fleck
In seiner Rede hob Bundeskanzler Friedrich Merz die besonderen Verdienste von Norbert Lammert hervor. Er bezeichnete ihn als echtes „Political Animal“ und einen Vordenker des deutschen Parlamentarismus. Demokratie lebt vor allem von Respekt, klarer Sprache und dem Mut zur Selbstbegrenzung. Genau das hat Lammert gezeigt. Als besonderes Geschenk der CDU überreichte der Parteivorsitzende Merz einen gewichtigen Band mit allen 235 Reden Lammerts – ein Zeugnis seines engagierten Wirkens für unser Land.
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Foto: Florian Pohl / City-Press GmbH Bildagentur
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Foto: Florian Pohl / City-Press GmbH Bildagentur
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Klarsicht und Mut für neue Aufgaben
Mit Annegret Kramp-Karrenbauer übernimmt eine Frau die Führung der Stiftung, die für ihren mutigen und bodenständigen Politikstil geschätzt wird. Merz betonte ihre Fähigkeit, auch in „unbequemen“ Momenten Verantwortung zu übernehmen – ob als Ministerpräsidentin, Parteivorsitzende oder Verteidigungsministerin.
„Annegret Kramp-Karrenbauer hat stets einen klaren Blick für die sicherheitspolitischen Notwendigkeiten gehabt. Diese Klarsicht war in jenen Jahren nicht allen so selbstverständlich gegeben.“ Friedrich Merz
Besonders die Zusammenarbeit zwischen der CDU und der KAS steht unter einem guten Stern: Mit dem neuen Team, bestehend aus Kramp-Karrenbauer und dem international erfahrenen Generalsekretär Mark Speich, sieht Merz die Stiftung bestens gerüstet, um als „Botschafterin für unsere Werte“ zu fungieren.
Realismus statt „German Angst“
In einer Welt, die von „tektonischen Verschiebungen“ geprägt ist, forderte Merz eine Rückkehr zum strategischen Denken. Er machte deutlich, dass die Weltordnung im Umbruch ist. Daher muss Deutschland souveräner, widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger werden.
„Wir müssen dieser neuen Welt ganz einfach mit Realismus begegnen. Nicht mit Furcht, nicht mit ,German Angst‘, sondern mit offenem Blick für die sich bietenden Chancen.“ Friedrich Merz
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Foto: Florian Pohl / City-Press GmbH Bildagentur
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Foto: Florian Pohl / City-Press GmbH Bildagentur
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Expertise für ein starkes Europa
Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KAS – von Berlin bis Tokio und New York – bezeichnete der Bundeskanzler als unverzichtbar. Die Expertise der „klugen Köpfe“ in der Stiftung ist der entscheidende Rückhalt für die politische Arbeit.
„Autokratien mögen Untertanen haben. Demokratien haben Freunde und Partner. Und dieses unser Land, Deutschland, wir haben Partner und wir haben Freunde.“ Friedrich Merz
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Der Abend markierte mehr als nur eine personelle Veränderung. Er war ein Versprechen für die kommenden Jahre. Friedrich Merz machte deutlich: Gerade in stürmischen Zeiten bilden die CDU und die Adenauer-Stiftung gerade ein unschlagbares Team. Mit dem Fundament, das Norbert Lammert bereitet hat, und der Tatkraft, die Annegret Kramp-Karrenbauer auszeichnet, geht die politische Bildungsarbeit in eine neue, spannende Phase. Gemeinsam wird man daran arbeiten, die deutsche Demokratie nicht nur sicher und zukunftsfähig zu machen.
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Infobox: Annegret Kramp-Karrenbauer
- Erste Innenministerin: Sie schrieb Geschichte als erste Frau an der Spitze eines Innenministeriums im Saarland.
- Ministerpräsidentin: Von 2011 bis 2018 leitete sie erfolgreich die Landesregierung im Saarland.
- CDU-Vorsitz: Sie führte die Bundespartei als Generalsekretärin und später als Bundesvorsitzende.
- Verteidigungsministerin: Im Kabinett setzte sie sich leidenschaftlich für die Stärkung und Modernisierung der Bundeswehr ein.
- Neue Aufgabe: Seit heute ist sie Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V..
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